Legacy Agent · English

Ihre Domino-Anwendungen wissen mehr, als heute jemand erklären kann.

Eine KI-Schicht, die gewachsene HCL-Domino-Anwendungen wieder verständlich macht. Sie liest den Design-Export ein, baut daraus ein durchsuchbares Abbild des Systems und beantwortet Fragen dazu — jede Auskunft mit der Stelle, aus der sie stammt.

Wie viel Ihrer Geschäftslogik ist noch lesbar?Einmalige Bestandsanalyse aus Ihrem DXL-Export — mit einer Zahl statt einer Einschätzung. Zurzeit kostenlos für Pilotkunden.

Das Problem ist selten die Technik

Unternehmen lösen Domino selten ab, weil die Plattform nicht mehr trägt. Sie lösen ab, weil niemand mehr weiß, was die Anwendungen tun: Der Kollege, der sie gebaut hat, ist im Ruhestand. Ein Teil der Geschäftslogik liegt nur noch kompiliert vor. Die Dokumentation beschreibt einen Stand von 2009.

Dann fällt die Entscheidung für einen Neubau — nicht aus technischen Gründen, sondern aus Unkenntnis über den Bestand. Genau diesen Wissensverlust adressiert der Legacy Agent.

Wie eine Antwort aussieht

„In welchem Formular wird der Bearbeitungsstatus gesetzt?"
Das Feld Status steht im Formular frmAntrag der Anwendung „Kreditvorgänge“ und wird über eine Eingabeformel gesetzt.
Beleg: Kreditvorgaenge/Forms/frmAntrag.form (dxl), Konfidenz 1,00

Die Belegstelle ist kein Beiwerk. Eine Auskunft über ein Kernsystem, die man nicht nachschlagen kann, ist im Zweifel wertlos — deshalb prüft das System vor der Ausgabe, ob jede Aussage in ihrem Beleg gedeckt ist, und verwirft, was es nicht ist.

Was geprüft ist

641

DXL-Dateien im Prüfbestand

Aus 16 öffentlichen Notes-Anwendungen mit Zeitstempeln zurück bis 1997 — echte gewachsene Altlast, keine Testdaten aus dem Labor.

18 %

lesbare Geschäftslogik

So wenig lag in diesem Bestand als Quelltext vor. Der Agent erkennt das und sagt es — statt so zu tun, als hätte er alles gelesen.

v1.3.7

gegen die offizielle Spezifikation

Der Connector folgt der veröffentlichten OpenAPI-Beschreibung der Domino REST API, samt Anmeldung per JWT unter dem Konto des Anwenders.

0

Cloud-Dienste im Datenpfad

Sprachmodell und Suche laufen beim Kunden. Ein Ziel außerhalb des eigenen Netzes wird abgelehnt — geprüft an der aufgelösten Adresse, nicht an einem Namen.

Was er ausdrücklich nicht tut

Der Agent schreibt nichts — auf keinem Weg. Werkzeuge, die schreiben würden, lehnt das System beim Start ab, und kein Modul, das der Agent erreicht, führt zur Schreibschicht. Ein Test liest die Quelldateien und prüft genau das.

Seit September 2026 gibt es daneben einen Schreibpfad für IBM i, und er gehört ausdrücklich einem Menschen: In einer neuen Installation ist er abgeschaltet, er läuft über eine zweite Verbindung mit eigenem Benutzerprofil, er braucht die Freigabe eines zweiten Menschen, und ein Vorhaben trägt Tabelle, Schlüssel und Feldwerte — niemals SQL. Was genehmigt wird, ist damit lesbar, und was läuft, ist daraus abgeleitet. Er verweigert den Eingriff auf einer nicht journalisierten Datei, weil es dort auf IBM i kein Zurückrollen gibt.

Nicht nur Domino

Der Kern des Systems kennt keine Notes-Begriffe — was ein bestimmtes Altsystem ausmacht, steckt allein in einem austauschbaren Konnektor. Der zweite ist IBM i (AS/400): er liest über die dokumentierten Katalogsichten von Db2 for i, erfüllt denselben Vertrag wie der Domino-Konnektor und ist ebenso streng lesend — abgesichert doppelt, durch eine Erlaubnisliste im Produkt und durch eine Verbindung, die die Maschine selbst auf lesend stellt. Seit September 2026 ist er gegen eine echte IBM i 7.5 abgenommen; der erste scharfe Lauf fand drei Fehler, die gegen die Attrappe grün waren.

Betrieb

Eine Installation im eigenen Haus, auch ohne Internetzugang. Für den Dienst selbst genügen zwei Kerne und 2 GB Arbeitsspeicher; ein Bestand mit 10.000 Design-Elementen belegt rund 1 GB in der Datenbank. Rechenintensiv ist allein das Sprachmodell — das darf auch auf einem vorhandenen KI-Server im Haus laufen.

Stand

Das Produkt ist in aktiver Entwicklung und gegen einen öffentlichen Bestand echter Notes-Anwendungen gemessen. Was noch aussteht, ist der Nachweis gegen einen produktiven Domino-Server beim Kunden — dafür suche ich derzeit den ersten Pilotanwender und den Kontakt zu HCL.

Wenn Sie ein Haus betreuen, in dem die Ablösefrage im Raum steht: Ich zeige das Werkzeug gern an einer Ihrer Anwendungen. alexander.erb@agent-hub.app